Shiva
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Ende August 2005 entschlossen sich Herrchen und Frauchen für eine
Deutsche Dogge. Es war der Kindheitstraum von Frauchen, einen so großen
Hund zu haben, denn es gab immer einen oder mehrere, auch große, Hunde
aber nie eine Dogge. So begann die Suche. Im Internet fand man viele
Seiten von Züchtern für Doggen und der erste Anruf bei einem Züchter war
ein Reinfall. Aber der zweite Versuch war sofort ein Treffer. Eine sehr
nette Frau die sich viel Zeit nahm und Fragen stellte, sowie Fragen
beantwortete, konnte tatsächlich ein Doggenmädchen vermitteln. Sie
sagten ich solle Shiva heißen. Ihre Freundin hatte einen Wurf erst drei
Wochen alt. Es sollte also noch fünf lange Wochen dauern bis ich meine
Reise antreten durfte.
Bis es soweit war, schickte die liebe Frau namens Rita so oft es ging
Fotos.
Dann endlich Mitte Oktober war es soweit, mein Herrchen reiste nach
Belgien und traf Rita die ihn zu mir brachte. Er war so lieb zu mir und
machte mir die Reise so gemütlich wie möglich. Nach einem Zwischenstopp
in Deutschland flogen wir nach Spanien. Am Flughafen wartete schon mein
Frauchen. Ich war ganz entspannt aber mein Frauchen glich einem
Nervenbündel. Sie konnte es nicht erwarten mich endlich in den Arm zu
nehmen.
So begann mein Leben fern von meiner Mutter und meinen Geschwistern. Ein
aufregendes und schönes Leben, mit Katzen und Zwergkaninchen die auch
mit uns leben. Da es Herbst war, gingen wir oft an den Strand wo ich
ausgiebig spielen und toben konnte. Am Strand lernte ich Sam (ein
wunderschöner Mischling) kennen, bis
heute ein guter Freund von mir.
Jetzt bin ich drei Jahre alt, und in meiner Familie hat sich einiges
getan, die zwei Zwergkaninchen sind leider verstorben, was mir sehr leid
getan hat. Herrchen sagt ich kriege wieder ein Häschen das ich lieb
haben kann. Es kam Henry (ein roter Kater) dazu, der war gerade zwei Wochen alt, als er von
Frauchen gerettet wurde, seine Familie war getötet worden. Einer unser
Kater, Leon, starb auf sehr tragische Weise, mit nur acht Jahren. An
einem Morgen suchte die ganze Familie nach Leon,
ich fand ihn und verstand nicht was mit ihm los war.
Es kamen Lhasa und
ein Jahr später Odin dazu. Okay wenn ich ehrlich bin, mit den beiden muß
ich nicht unbedingt Kontakt haben, ich liebe kleine Tiere wie Katzen und
Hasen. Besonders genieße ich die Ausflüge mit Herrchen alleine.
Lhasa
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Am 18. August 2006 als ich geboren wurde, gab es eine Stunde nach meiner
Geburt schon eine Diskussion um mich, denn zwei verschiedene Familien
wollten mich haben. Shiva`s Familie hat gewonnen, darüber bin nicht nur
ich froh, besonders auch mein Frauchen. Ich kam auch im Oktober und
wurde ebenfalls von Herrchen abgeholt. Und auch bei mir stand Frauchen
am Flughafen und kriegte sich nicht ein, vor Freude. Sie meinte ich
hätte die größten Pfoten die sie je gesehen hatte. Shiva war ganz lieb
zu mir, bis ich fast zwei Jahre alt war, da konnte sie mich plötzlich
nicht mehr leiden. Na ja, Shiva ist eben sehr eigen. Ich bin ein
Mamakind, hänge sehr an meinem Frauchen, liebe aber auch Herrchen sehr.
Fremde Menschen in der Nähe von meinem Frauchen kann ich nur ertragen
wenn ich ganz nah bei ihr bin und die Kontrolle über die Situation habe.
Die Katzen in meiner Familie sind total süß, man kann sie knuddeln und
mit ihnen schmusen. Wir sind umgezogen, von einem riesigen Haus auf eine
Finca mit riesigem Grundstück. Ein Traum für uns alle, denn wir können
eigentlich machen was wir wollen. Tägliche Spaziergänge auf dem Feld
oder im Herbst/Winter am Strand gehören trotzdem dazu. Natürlich freue
ich mich über andere Hunde und kann jeden leiden der mich in Ruhe läßt,
aber am liebsten laufe ich mit Frauchen alleine.
Nun bin ich
zwei Jahre alt und fühle mich sehr wohl, verstehe mich supergut mit Odin
der vor einem Jahr kam und mit all den anderen Tieren hier. Diesen
Sommer bereicherte Chico (ein Mastin Espanol) unser Leben. Er lebt
bei der Kusine von Frauchen. Sie sagten, daß Chico ein schreckliches
Schicksal gehabt hätte, weil man ihn nicht wollte und er einfach auf
einem Grundstück im Müll ausgesetzt wurde. Was für ein Glück, daß
wir geliebt werden und daß Chico jetzt in unserer Familie gelandet ist.
Wir sind Familienmitglieder und werden liebevoll behandelt.
Im Frühjahr war Rita zu Besuch, sie und mein Frauchen sind
gute Freundinnen geworden.
Odin
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20. August 2007 war der beste Tag von allen, denn ich kam auf die Welt.
Auch innerhalb meiner Hundefamilie war ich der King. Rita, meine
Züchterin, hing besonders an mir, weil ich offensichtlich schon als Baby
ein kleiner Macho war.
Man sagte mir, daß ich in eine Familie kommen würde in der schon zwei
Doggen leben. Wie schön, ich freute mich. Und wie die beiden Mädchen vor
mir, kam erneut im Oktober mein Herrchen nach Belgien um mich abzuholen.
Er meinte: endlich noch ein Kerl im Haus. Frauchen erwartete uns zuhause,
denn mein Herrchen und ich machten die Reise im Auto. Er baute mir ein
wunderbar, weiches Bett, gab mir regelmäßig zu trinken und zu essen und
wir hatten viel Spaß zusammen. Ich freute mich total auf das neue Leben,
voll Freiheit und Abenteuer. Frauchen schmuste auch gleich lieb mit mir
und war total entzückt über meine blauen Augen. In den nächsten Wochen
versuchte ich klar zustellen wer hier der Chef sei. Das gelang nicht
wirklich, denn auch ich mußte lernen daß man ab und zu hören muß. Gut,
ich sah es ein und folgte eben. Soviel verlangt man ja nicht von mir.
Und siehe da, es klappt hervorragend. Je besser ich höre desto mehr
erlaubt man mir, feine Sache. Ich verstehe mich mit allen Hunden,
selbst mit kleinen Rüden die mich angreifen. Katzen sind besonders
goldig, es ist schön wenn sie bei mir Schutz suchen vor fremden Katzen.
Mit
einem Jahr bin ich deutlich größer als Shiva und Lhasa, die ich beide
sehr gerne mag, leider ignoriert mich Shiva, egal wie sehr ich mich
um sie bemühe. Zum spielen gibt es Lhasa und Chico, oder wen wir sonst so
treffen. Mir ist jeder recht, Hauptsache ausgiebig spielen, spielen und
spielen.
Mit Herrchen bin ich ein bißchen im Konkurrenzkampf, der will einfach
nicht nachgeben oder umfallen wenn ich ihn überraschend anspringe.
Frauchen habe ich gut erzogen, sie hat begriffen daß ich sie nur dann nicht
anspringe wenn sie mir ihren Kopf freiwillig zum schmusen gibt.
Von uns
wird es noch weitere Geschichten geben und wir wünschen allen viel Spaß
beim lesen ;-))
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